© Flüchtlingskinder im Libanon e.V.

Die Nakba

Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948

In Israel werden die Ereignisse um 1948, die mit der Ausrufung des israelischen Staates verbunden waren, als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderte langer Verfolgung gefeiert. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben diese Ereignisse dagegen zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf nationale Selbstbestimmung, geschweige denn auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Die aus der Ermordung von Millionen Juden im Nationalsozialismus erwachsene deutsche Schuld hat dazu geführt, dass Gesellschaft, Politik und Medien ganz überwiegend das israelische Verständnis dieses Zeitabschnitts verinnerlicht haben. Dadurch wurde der Blick auf das Leid des palästinensischen Volkes verstellt. Die Thematisierung der Flucht und Vertreibung dieser Menschen, erst recht ihrer Forderungen nach Rückkehr und Entschädigung, gilt bis heute vielfach als Tabubruch. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. hat vor zehn Jahren aus Anlass des 60. Jahrestages der Nakba eine Ausstellung konzipiert, die bis 2. März im Haus der Volkshochschule in der Spendhausstraße zu sehen ist.
17. Januar bis 2. März 2019
Haus der Volkshochschule, 2. OG 
Eröffnung: Do, 17.01.2019, 19:00

 

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