Paolo Tesi: Todes-Angst?


Paolo Tesi, 1945 in Pistoia geboren, zählt zu den prominenten zeitgenössischen Grafikern und Malern der Toskana. Ausgebildet unter anderem an der Scuola d’Arte in Pistoia und der Accademia di Belle Arti in Florenz, gilt er als „Maler, der der Lust des Schreibens anheim gefallen ist“ – in seinem malerischen und grafischen Schaffen, aber auch durch seine essayistische Tätigkeit.
Zahlreiche Einzelausstellungen seit 1975 – u. a. in Arezzo, Fano, Florenz, Genua, Neapel, Paris, Pescia, Reutlingen, Rom, Toronto, Verona oder Zittau – dokumentieren seine künstlerische Stellung, die in einer Bildwelt begründet ist, der es - meist mit dem Mittel der Metamorphose – um die figurative Darstellung des Unsichtbaren geht.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die überwiegend während der Corona-Pandemie entstanden sind: Überwiegend und für den Künstler ungewöhnlich in Schwarz-Weiß, scheinbar geprägt von einer diffusen Angst vor dem Tod, der in bedrohlichen Tierkompositionen Gestalt findet. Bei genauerer Betrachtung allerdings vermittelt das Bedrohliche auch Geborgenheit, wandelt sich die Todes-Angst gar in Lebens-Angst.

Bild: Ausschnitt aus einem Bild der schwarzen Serie (Foto: Thomas Becker)

30 Tage, 11.06.2022 - 16.07.2022
Samstag, 08:00 - 13:00 Uhr
Montag, 08:00 - 21:00 Uhr
Dienstag, 08:00 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 08:00 - 21:00 Uhr
Freitag, 08:00 - 21:00 Uhr
Donnerstag, 08:00 - 21:00 Uhr
30 Termin(e)
Au1012
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