Mit Nostalgie in die Zukunft: Auf Spurensuche der Echaztalbahn



Nach Fertigstellung der Bahnstrecke Reutlingen–Honau (1892) ging bereits ein Jahr später – vor 125 Jahren – der Abschnitt Honau–Münsingen in Betrieb. Er füllte ein Vakuum in der württembergischen Eisenbahnlandschaft, denn vom Tal auf die Alb ansteigende Bahntrassen waren wegen der enormen technischen Schwierigkeiten Mangelware. Bereits 1969 endete der Bahnverkehr ab Honau, 1980 gingen die Signale für den Personenverkehr Reutlingen–Honau endgültig auf Halt. Die Bahn baute nach rund 90 Betriebsjahren die Bahnanlagen größtenteils ab. Aber die Renaissance steht an: Auf den Spuren der historischen Bahnverbindung ist im Rahmen der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb vorgesehen, auch in einen von Reutlingen bis Kleinengstingen verlaufenden Schienenstrang zu investieren.

Wolfgang Geisel, viele Jahre Leiter des städtischen Amts für Wirtschaftsförderung, vermittelt in seinem Vortrag ein anschauliches Bild der noch in Rudimenten erkennbaren Echaztalbahn nebst Albaufstieg und arbeitet ihre Bedeutung als Infrastrukturfaktor für die Wirtschaft im Echaztal und auf der Alb heraus.

In Kooperation mit dem Reutlinger Geschichtsverein.

Teilnehmerkarte zur Veranstaltung bitte mitbringen.


1 Abend, 17.04.2018
Dienstag, 20:00 - 22:00 Uhr
1 Termin(e)
Wolfgang Geisel
Ge2010
Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Saal, EG

♿ barrierefreier Zugang
6,00
(erm. 3,00 €)


Belegung: 
 (Kurs ist belegt, Anmeldung auf Warteliste möglich.)
 

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