antworten aus echten daten
Über 1.700 aktuelle Kursangebote sind angebunden – jede Empfehlung verlinkt direkt auf die passende Kursseite der vhsrt. Keine erfundenen Angebote, keine Halluzinationen: Was wosch nennt, existiert.
Was im Januar als Konzept startete, ist heute ein funktionsfähiger Prototyp: wosch beantwortet Fragen aus echten Daten der Volkshochschule Reutlingen, kennt seine Grenzen – und übergibt rechtzeitig an Menschen. Am 19. Juli hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt.
Im Zentrum steht das Zusammenspiel dreier Komponenten: MIND für die wissensbasierte Sprachverarbeitung, VOICE für natürliche, mehrsprachige Sprachausgabe und CHARACTER für die audio-visuelle Präsenz – unser „Wortschatz", der sprechende Rahmen. Drei Kernpartner, ein erweitertes Expertennetzwerk – und ein Reallabor mit rund 50.000 Anmeldungen pro Jahr.
hinweis: auch diese seite ist ein entwurf – und zeigt es.Am 19. Juli 2026 stand wosch zum ersten Mal vor Publikum – bei der Innovation Lounge auf dem Neigschmeckt Markt in Reutlingen, mitten in der Stadt, mitten in der Gesellschaft.
Kein Konferenzsaal, kein Fachpublikum: Ein Wochenmarkt. Genau dort gehört ein Bildungserstgesprächspartner hin – zwischen Marktstände, Alltagsfragen und Menschen jeden Alters. Im Rahmen der Zukunftskern-Community präsentierte die vhsrt das Projekt gemeinsam mit weiteren Reutlinger Innovationsakteuren.
Zum Format gehörte auch das KI-Café mit Prof. Dr. Dirk Schieborn und Prof. Dr. Volker Reichenberger, die mit der HeyProf-Show Grundschulkinder der Jos-Weiss-Schule für Künstliche Intelligenz begeisterten – und anschließend gemeinsam mit dem Projektteam Fragen aus der Bevölkerung rund um KI und Technologieentwicklung beantworteten.
Die wichtigste Erkenntnis: Innovationsprojekte den Bürgerinnen und Bürgern direkt vorzustellen, bringt Anregungen, Ideen und wertvolle Kritik. Und ein ungewöhnlicher Ort erzeugt zunächst Erklärungsbedarf – dann aber echtes Interesse. Dieses Feedback fließt unmittelbar in die Weiterentwicklung ein.
Kein Konzeptpapier, kein Demonstrator: ein laufender Prototyp auf echten Daten des laufenden Betriebs – entwickelt als Bildungserstgesprächspartner, der Orientierung gibt, ehrlich bleibt und rechtzeitig an Menschen übergibt.
Über 1.700 aktuelle Kursangebote sind angebunden – jede Empfehlung verlinkt direkt auf die passende Kursseite der vhsrt. Keine erfundenen Angebote, keine Halluzinationen: Was wosch nennt, existiert.
30 typische Anliegen aus dem realen Beratungsalltag sind hinterlegt. Grün beantwortet wosch selbst, Gelb ordnet er ein und bereitet die Übergabe vor, Rot geht sofort an Menschen. Der Avatar zeigt seine Grenzen offen – das ist Prinzip, nicht Schwäche.
Über 60 Ansprechpersonen der vhsrt sind – mit ihrer Einwilligung – hinterlegt. Wosch verweist nicht ins Leere, sondern an die richtige Person für das konkrete Anliegen.
Verhaltensregeln im System und ein zweiter, deterministischer Prüffilter, den jede Antwort vor der Ausgabe passieren muss. Personenbezogene Daten bleiben geschützt – by design, nicht als Nachrüstung. Begleitet durch die interne Datenethik.
Spracheingabe und Sprachausgabe sind im Prototyp implementiert: Wer mag, spricht mit wosch – und wosch antwortet hörbar. Die Stimme bleibt dabei erkennbar synthetisch.
Wosch spricht mit eigener Mimik im Corporate Design der vhsrt – als bewusst nicht-humanoider Rahmen. Reduktion schafft Sympathie und Vertrauen, wo übertriebener Realismus Unbehagen erzeugt.
Der Avatar entsteht nicht als monolithisches System, sondern als modulare Komposition dreier eigenständig entwickelter, aber präzise aufeinander abgestimmter Komponenten. Jede Komponente erfüllt eine klar definierte Funktion – und gewinnt ihre Wirkung erst im Zusammenspiel.
Die wissensbasierte Sprachintelligenz – im Prototyp bereits auf echten Daten im Einsatz: Kursprogramm, Anliegen-Routen und Ansprechpersonen der vhsrt. Jede Antwort ist in nachvollziehbaren Quellen verankert, statt aus dem Sprachmodell erfunden zu werden. So entsteht kein orakelhaftes Black-Box-System, sondern eine Auskunft, die ihre eigenen Grundlagen offenlegen kann – DSGVO-konform und im besten Sinne aufgeklärt.
Die hörbare Stimme. Sprachein- und -ausgabe laufen bereits im Prototyp; für den Pilotbetrieb werden EU-basierte, offene Sprachmodelle evaluiert – DSGVO- und kostenbewusst statt proprietär. Die Sprachausgabe bleibt erkennbar synthetisch, statt Menschsein zu imitieren: eine Stimme, die zuhört und antwortet, ohne sich zu verstellen.
Eine klare, rechtwinklige Form – angedeutet als Wortschatz mit sich öffnendem Mund – ist das Gesicht des Avatars, seit der Premiere auch öffentlich. Bewusst keine humanoide Figur, denn Charakter entsteht durch Reduktion, nicht durch Realismus. Der Rahmen zeigt offen, dass er ein Rahmen ist, und gewinnt genau dadurch Vertrauen. „Wortschatz" meint beides: semantische Fülle und liebevolle Ansprache.
Die Summe ist mehr als ihre Teile. Erst das koordinierte Zusammenspiel von wissensbasierter Intelligenz, natürlicher Stimme und charaktervoller Präsenz macht aus einem technischen System einen echten Gesprächspartner – und genau dieses Zusammenspiel ist seit Juli erlebbar.
den weg ansehen →Jede neue Technik durchläuft dieselben Phasen: Sie wird entdeckt, verbessert, zugänglich gemacht – und schließlich kultiviert. Das Projekt folgt diesem Bogen bewusst und zeigt in jeder Phase offen, was schon trägt und was noch fehlt.
Idee, Projektcanvas und Zielbild: ein DSGVO-konformer Bildungserstgesprächspartner – nicht nur für die vhsrt, sondern als übertragbare Modelllösung für Bildungsträger, Verwaltungen und KMU. Aufbau der Partnerstruktur.
Kick-off am 13. Januar 2026. Aufbau der MIND-Pipeline auf echten Daten mit Steinbeis, Entwicklung des wosch-Prototyps mit Stimme, Mimik und Ampel-Logik, zweischichtige Datenschutz-Architektur, begleitende Datenethik im vhsrt-Kernteam.
Öffentliche Premiere bei der Innovation Lounge auf dem Neigschmeckt Markt: erste Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, KI-Café und HeyProf-Show – und direktes Feedback aus der Mitte der Gesellschaft für die nächste Entwicklungsstufe.
VOICE-Entscheidung, Hosting- und Betriebskonzept, Testbetrieb mit dem vhsrt-Team – auf dem Weg zum belastbaren Pilotbetrieb. Parallel: Transfer in die Fläche über die vhs.digital-Reihe, den Austausch mit dem vhs-Verband Baden-Württemberg und weitere Einrichtungen, anschlussfähig an die Ziele von vhs 2035.
Die Stärke des Vorhabens liegt in einer klaren Trias aus Reallabor, technologischer Wissensarchitektur und Transferlogik – ergänzt durch ein wachsendes Netzwerk hochqualifizierter Partner für Spezialaufgaben.
Die Volkshochschule Reutlingen ist Reallabor, Datengeberin und fachliche Impulsgeberin. Sie bringt Nutzungsszenarien, echte Kommunikationsbedarfe und die operative Perspektive aus rund 50.000 Anmeldungen pro Jahr ein – und stellt die Datenbasis, auf der wosch heute bereits antwortet.
vhsrt.de →
Das Transferzentrum verantwortet Aufbau und Anlernen der Wissensarchitektur. Die RAG-Pipeline läuft auf realen Daten und entwickelt die verlässliche, nachvollziehbare Dialogfähigkeit weiter – auf dem Markt zuletzt auch persönlich erlebbar im KI-Café und der HeyProf-Show.
steinbeis-analytics.de →
werkISI schärft die Transferlogik, unterstützt die kommunikative Positionierung und entwickelt Perspektiven für weitere Einsatzfelder – von Bildungsträgern über Verwaltungen bis hin zu Unternehmen.
werk-isi.de →Studierende und Forschende aus dem weiteren Steinbeis-Umfeld arbeiten an Pipeline-Komponenten mit.
Offene, europäische Sprachsynthese-Modelle als DSGVO- und kostenbewusste Alternative zu proprietären TTS-Diensten – Entscheidung für den Pilotbetrieb in Vorbereitung.
Renommierte Expertise aus dem Bereich räumlich-medialer Inszenierung begleitet beratend die Entwicklung des Avatar-Charakters – Haltung, Rhythmus und narrative Wirkung.
Begleitende Expertise aus Datenethik, Medienpädagogik und operativer Teststruktur durch das interne vhsrt-Team – von der Architektur bis zum Testbetrieb.
Anschlussfähigkeit an die baden-württembergische Unternehmenslandschaft und weitere öffentliche Einrichtungen.
Die Reutlinger Innovations-Community bot der Premiere den Rahmen – und bleibt Resonanzraum für den Dialog zwischen Projekt und Stadtgesellschaft.
„Vor einem halben Jahr war wosch eine Skizze. Heute antwortet er aus echten Daten, kennt seine Grenzen – und hat auf dem Marktplatz zum ersten Mal öffentlich gesprochen. Was hier entsteht, ist ein neuer Möglichkeitsraum für intelligente Bildungsberatung – zugänglich, verantwortbar, begeisternd. Und die Reise reicht weit über die vhsrt hinaus."
Der Prototyp läuft, die Premiere ist geglückt – jetzt beginnt der Weg zum belastbaren Pilotbetrieb. Gesucht sind Persönlichkeiten, Partner und Multiplikatoren, die das strategische Potenzial dieses Reallabors erkennen und aus einem starken Anfang eine skalierbare Lösung mitentwickeln möchten.