Das begehbare
Programm
vhsrt / Projekt in EntwicklungArbeitsstand · 15.09.2026

Das
begehbare
Programm.

Aus Seiten werden Räume. Aus Kursen werden Begegnungen. Wir übersetzen das Programmheft in einen Weg durch die Bildung – im Haus und in der Stadt. Mit persönlicher Hilfe, auch ohne eigenen Internetzugang.

Vom Blättern
zum Begehen
Entwurf
01 / Foyer
Konzeptstudie des vhsrt-Foyers mit einer eingezeichneten Route und vier Stationen.
Das vertraute Foyer. Eine neue Art, Bildung zu entdecken.
Bildstudie aus dem bisherigen Konzept.

Was möchtest
du lernen?

Hier beginnt etwas, das weiterlernt.
Der Auftakt · geplantMitte Januar 2027 im Foyer
Das PrinzipBleibt. Lernt. Verändert sich.
Unser AnspruchBildung auch ohne Online-Zugang

Kein Internet?
Wir sind da.

Bildung darf nicht am fehlenden Online-Zugang scheitern.

An mehreren Orten in Reutlingen sollen Menschen künftig mit persönlicher Hilfe im neuen Programm blättern können. Die vhsrt stellt dafür eingerichtete Tablets bereit – für alle, die keinen eigenen Internetzugang haben oder sich Unterstützung wünschen.

Ein Tablet. Ein Mensch an deiner Seite.

Gemeinsam entdecken

Was interessiert dich?

Vor Ort durch das Programm blättern, nach eigenen Interessen suchen und passende Angebote finden. Ein eigener Internetanschluss oder ein eigenes Gerät ist dafür nicht nötig.

Mit Hilfe weiterkommen

Wie finde ich mein Angebot?

Ein Mensch begleitet die Suche, erklärt die nächsten Schritte und hilft, Kursinformationen und den Weg zur Buchung zu verstehen. Fragen sind ausdrücklich willkommen.

Beim Tun dazulernen

Das kann ich selbst.

Suchen, auswählen, Eingabefelder verstehen: Beim Entdecken des Programms werden auch digitale Buchungsabläufe und Internetanwendungen vertrauter – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.

So wird der Zugang zum Kurs selbst zu einer kleinen Lernerfahrung. Die begleiteten Tablet-Angebote sind Teil des geplanten Projekts.

Das Heft geht.
Die Neugier bleibt.

Herbst 2026 ist das letzte gedruckte Semesterprogramm. Für das Frühjahrssemester 2027 entsteht ein neuer Zugang: Das Haus macht Bildung sichtbar, erlebbar und persönlich.

Ein Programmheft kann mehr als Kurse auflisten: Es gibt Orientierung, setzt Themen und lädt zum zufälligen Entdecken ein. Diese Qualitäten ziehen in den Raum um. Die Website bleibt der Ort für Kurssuche, Detailinformationen und Anmeldung. Das begehbare Programm schafft Anlässe, dort anzukommen. Begleitete Tablets vor Ort öffnen diesen Weg auch Menschen ohne eigenen Online-Zugang.

Editorial & Semesterthema
Ein Empfang, der neugierig macht
Inhaltsverzeichnis
Wege durch die Bildungswelten
Kursbeschreibungen
Fragen, Geschichten, Mitmachimpulse
Piktogramm-Legende
Eine klare Beschilderungssprache
Veranstaltungskalender
Ein Semesterband: Was läuft gerade?
Anmeldeinformationen
Digitale Anschlüsse & persönliche Beratung

Reinkommen.
Etwas mitnehmen.

Die „Didaktik des Raumes“ macht das Haus selbst zum Bildungsmedium. Der Weg führt von einer ersten Frage zum eigenen nächsten Schritt.

  1. 01 / Eingang

    Ankommen

    Eine Programmwand fragt: „Was möchtest du lernen?“ Das Semesterthema öffnet das Gespräch.

  2. 02 / Wegweiser

    Orientieren

    Ein räumliches Inhaltsverzeichnis zeigt Bildungswelten und hilft, den eigenen Weg zu finden.

  3. 03 / Begegnung

    Entdecken

    Ausgewählte Kurse werden zu Fragen, Materialproben und kleinen Erfahrungen zum Mitmachen.

  4. 04 / Anschluss

    Handeln

    QR-Codes, begleitete Tablets und persönliche Beratung öffnen den Weg zur Kurssuche und Anmeldung – auch ohne eigenes Gerät.

Neugier als Anfang.

Wenige, klare und gepflegte Impulse. Raum für eigene Entdeckungen. Analoge Erfahrungen mit digitalen Anschlüssen – und persönliche Wege für Menschen, die Unterstützung brauchen.

Sechs Bildungswelten. Viele Einstiege.

Mögliche Impulse aus dem Konzept · zum Aufklappen

01Politik, Gesellschaft, Umwelt

Eine StreitBar-Frage oder eine Abstimmung im Vorbeigehen: Themen werden zum Anlass für Debatte und Austausch.

02Kunst, Kultur, Kreativität

Materialproben, Making-Flächen und eine Mini-Galerie mit Arbeiten aus dekart und juksrt machen Gestaltung erfahrbar.

03Gesund durchs Leben

Kleine Bewegungsimpulse und Fragen zu Ernährung, Prävention und Wohlbefinden laden zum Ausprobieren ein.

04Sprachen

Hörstationen und die Frage „Welche Sprache passt zu mir?“ schaffen einen Einstieg in die Vielfalt der Sprachen.

05Deutsch & Integration

Mehrsprachige Orientierung, sichtbare Lernwege und klare Anschlüsse an Beratung erleichtern das Ankommen.

06Schule, Beruf, Digitales

Impulse zu Zukunftskompetenzen, KI und beruflicher Entwicklung machen neue Möglichkeiten sichtbar.

Kein Schlussstand.
Ein Lernstand.

Der erste Prototyp soll Mitte Januar 2027 im Foyer stehen: zum Semesterauftakt und zur Hauptanmeldephase vor dem Frühjahrssemester ab Februar.

Das modulare Kit-System

Einmal aufbauen.
Immer wieder
weiterdenken.

Geplant ist ein dauerhaft nutzbarer Startpunkt. Inhalte und Elemente können aus den Erfahrungen heraus für das nächste Semester angepasst und erweitert werden.

  1. Erproben
  2. Beobachten
  3. Anpassen
  4. Erneut nutzen
Dauerhaft heißt auch:
veränderbar bleiben.
  • Ein starker erster Ausschnitt

    Die zentrale Programmwand „Was möchtest du lernen?“ und ausgewählte Themenzonen machen das Prinzip im Foyer greifbar.

  • Module mit Bewegungsfreiheit

    Das Kit-System wird von Beginn an auch für externe Orte im Stadtraum konzipiert. Es soll sich bei Bedarf ab- und wieder aufbauen und an unterschiedliche Flächen anpassen lassen.

  • Analog erleben, digital weitergehen

    Impulse im Raum führen zu digitalen Kursinformationen. An eingerichteten Tablets in der Stadt sollen Menschen mit persönlicher Hilfe Angebote entdecken und digitale Anwendungen kennenlernen können.

  • Gemeinsam mit den Dozierenden

    Dozierende übersetzen ihre Kursinhalte in räumliche und interaktive Impulse. Programm, Anmeldung und Beratung bringen ihre Perspektiven früh ein.

Schritt für Schritt.
Mit einem klaren Start.

Mitte Januar 2027 soll der erste Prototyp im Foyer starten. Sechs Bausteine beschreiben den Weg von der gemeinsamen Entwicklung zum lernenden Programm.

  1. A

    Das Fundament gemeinsam legen

    Was macht unser Programm aus? Teams aus Programm, Anmeldung und Beratung bringen ihre Erfahrungen ein. Daraus entsteht die Grundlage für Bildungsräume im Haus und in der Stadt.

  2. Ende November /
    Anfang Dezember
    B

    Dozierende aktivieren

    Partizipative Formate machen Dozierende zu Mitgestaltenden. Erste Ideen für räumliche Impulse können bereits getestet werden.

  3. Dezember 2026 /
    Anfang Januar 2027
    C

    Konzept, Formate & Kit-System

    Die Dramaturgie, Bildungswelten, Programmwand, Beschilderung und digitalen Anschlüsse ausarbeiten. Das modulare System gestalten und die Produktion vorbereiten.

  4. Mitte Januar 2027
    Geplanter Start
    D

    Produktion & Prototyp im Foyer

    Aufbau zum Semesterauftakt und zur Hauptanmeldephase. Der Prototyp bildet den lernenden Ausgangspunkt für den weiteren Betrieb.

Modul E / Mögliche Begleitung

Den Wandel sichtbar machen

Geschichten aus dem Projekt können den Wandel auf bestehenden digitalen Kanälen begleiten. Auch eine mediale Begleitung ist denkbar: Sie macht neue Bildungswege sichtbar und lädt zum Entdecken ein.

Modul F / Perspektive für den Transfer

Dokumentation & Modelltransfer

Besucherreaktionen beobachten, Resonanz auswerten und Erkenntnisse dokumentieren. Daraus kann ein übertragbares Modell für andere Volkshochschulen und eine Grundlage für Förderanträge entstehen.

Das Programm
kann mitkommen.

Das Kit-System denkt die Stadt von Anfang an mit. Persönlich begleitete Tablets sollen neue Zugänge an mehreren Orten eröffnen. Mobile Programmelemente können zusätzlich Lust aufs Lernen machen – etwa an einem möglichen Pilotort in der Innenstadt.

Idee für einen möglichen Pilotort

Innovation Lounge
Reutlingen

20–30 m²Denkbare vhsrt-Pilotfläche
01.12.–28.02.Lounge-Zeitraum 2026 / 2027

Die Innovation Lounge ist als Reallabor im ersten Obergeschoss von Osiander geplant: mit sieben Themeninseln auf insgesamt 400 m². Eine davon: „Bildung & Weiterbildung“.

Als möglicher Einsatzort könnte die Lounge zeigen, wie das begehbare Programm auch außerhalb der vhsrt Begegnungen mit Bildung schafft.

Eine mögliche Idee: Eine kompakte Programmwand und ausgewählte Impulse aus den Bildungswelten laden zum Entdecken ein. Eine Beteiligung der vhsrt ist bislang eine Perspektive.

Ein Test dort, wo Menschen blättern.

Die Buchhandlung könnte einen Zugang zu Menschen eröffnen, die das gedruckte Programm schätzen. Für das Kit-System wäre die Lounge eine Gelegenheit, Orientierung und Ansprache außerhalb des eigenen Hauses zu erproben.


Verbunden mit Reutlingen

Gemeinsam sichtbar.
Als vhsrt erkennbar.

Bildung gehört mitten ins Stadtleben. Ein möglicher Anschluss an den städtischen Auftritt „nur lieben“ könnte diese Verbundenheit sichtbar machen. Dabei bleibt die vhsrt mit ihrer eigenen Haltung und Gestaltung klar erkennbar.

Zum städtischen Auftritt „nur lieben“ ↗

Ein Raum, der
auch uns etwas lehrt.

Erfahrungslernen, Resonanz und Teilhabe prägen das Konzept. Die im Konzept vorgesehene Evaluation soll zeigen, wie Menschen diese neuen Zugänge nutzen und was ihnen beim Entdecken hilft.

Beobachten

Wie reagieren Menschen?

Welche Impulse wecken Neugier? Wie finden Menschen passende Angebote – und wie hilft ihnen die persönliche Begleitung am Tablet? Ihre Erfahrungen sollen die Weiterentwicklung prägen.

Weiterentwickeln

Was ändern wir daraus?

Die Erkenntnisse sollen in die Pflege, Anpassung und Erweiterung des Prototyps für folgende Semester einfließen.

Übertragbar machen

Was können andere nutzen?

Eine Modelldokumentation kann Erfahrungen und Vorgehen zugänglich machen. So sollen auch andere Volkshochschulen Anregungen für neue Bildungszugänge erhalten.

Eine Haltung. Viele Facetten.
Das Projekt verbindet Zugang zu Bildung, Vielfalt und einen freudvollen Lernort mit dem Anspruch, Bildungsarbeit als gesellschaftlichen Mehrwert sichtbar zu machen.

Unser Commitment ↗

Bildung beginnt
mit Begegnung.

Was brauchst du, um dein nächstes Lernangebot zu entdecken?

Ob du Kurse besuchst, unterrichtest oder die vhsrt gerade erst kennenlernst: Deine Perspektive zählt. Das begehbare Programm soll Menschen verbinden – mit Themen, mit neuen Möglichkeiten und miteinander.

Sprich uns bei deinem nächsten Besuch an und erzähle uns, was dir Orientierung gibt und welche Unterstützung du dir wünschst.

Du suchst einen Kurs? Zum aktuellen Angebot der vhsrt.