Was interessiert dich?
Vor Ort durch das Programm blättern, nach eigenen Interessen suchen und passende Angebote finden. Ein eigener Internetanschluss oder ein eigenes Gerät ist dafür nicht nötig.
Aus Seiten werden Räume. Aus Kursen werden Begegnungen. Wir übersetzen das Programmheft in einen Weg durch die Bildung – im Haus und in der Stadt. Mit persönlicher Hilfe, auch ohne eigenen Internetzugang.
Was möchtest
du lernen?
Bildung darf nicht am fehlenden Online-Zugang scheitern.
An mehreren Orten in Reutlingen sollen Menschen künftig mit persönlicher Hilfe im neuen Programm blättern können. Die vhsrt stellt dafür eingerichtete Tablets bereit – für alle, die keinen eigenen Internetzugang haben oder sich Unterstützung wünschen.
Ein Tablet. Ein Mensch an deiner Seite.
Vor Ort durch das Programm blättern, nach eigenen Interessen suchen und passende Angebote finden. Ein eigener Internetanschluss oder ein eigenes Gerät ist dafür nicht nötig.
Ein Mensch begleitet die Suche, erklärt die nächsten Schritte und hilft, Kursinformationen und den Weg zur Buchung zu verstehen. Fragen sind ausdrücklich willkommen.
Suchen, auswählen, Eingabefelder verstehen: Beim Entdecken des Programms werden auch digitale Buchungsabläufe und Internetanwendungen vertrauter – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
So wird der Zugang zum Kurs selbst zu einer kleinen Lernerfahrung. Die begleiteten Tablet-Angebote sind Teil des geplanten Projekts.
Herbst 2026 ist das letzte gedruckte Semesterprogramm. Für das Frühjahrssemester 2027 entsteht ein neuer Zugang: Das Haus macht Bildung sichtbar, erlebbar und persönlich.
Ein Programmheft kann mehr als Kurse auflisten: Es gibt Orientierung, setzt Themen und lädt zum zufälligen Entdecken ein. Diese Qualitäten ziehen in den Raum um. Die Website bleibt der Ort für Kurssuche, Detailinformationen und Anmeldung. Das begehbare Programm schafft Anlässe, dort anzukommen. Begleitete Tablets vor Ort öffnen diesen Weg auch Menschen ohne eigenen Online-Zugang.
Die „Didaktik des Raumes“ macht das Haus selbst zum Bildungsmedium. Der Weg führt von einer ersten Frage zum eigenen nächsten Schritt.
Eine Programmwand fragt: „Was möchtest du lernen?“ Das Semesterthema öffnet das Gespräch.
Ein räumliches Inhaltsverzeichnis zeigt Bildungswelten und hilft, den eigenen Weg zu finden.
Ausgewählte Kurse werden zu Fragen, Materialproben und kleinen Erfahrungen zum Mitmachen.
QR-Codes, begleitete Tablets und persönliche Beratung öffnen den Weg zur Kurssuche und Anmeldung – auch ohne eigenes Gerät.
Wenige, klare und gepflegte Impulse. Raum für eigene Entdeckungen. Analoge Erfahrungen mit digitalen Anschlüssen – und persönliche Wege für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Mögliche Impulse aus dem Konzept · zum Aufklappen
Eine StreitBar-Frage oder eine Abstimmung im Vorbeigehen: Themen werden zum Anlass für Debatte und Austausch.
Materialproben, Making-Flächen und eine Mini-Galerie mit Arbeiten aus dekart und juksrt machen Gestaltung erfahrbar.
Kleine Bewegungsimpulse und Fragen zu Ernährung, Prävention und Wohlbefinden laden zum Ausprobieren ein.
Hörstationen und die Frage „Welche Sprache passt zu mir?“ schaffen einen Einstieg in die Vielfalt der Sprachen.
Mehrsprachige Orientierung, sichtbare Lernwege und klare Anschlüsse an Beratung erleichtern das Ankommen.
Impulse zu Zukunftskompetenzen, KI und beruflicher Entwicklung machen neue Möglichkeiten sichtbar.
Der erste Prototyp soll Mitte Januar 2027 im Foyer stehen: zum Semesterauftakt und zur Hauptanmeldephase vor dem Frühjahrssemester ab Februar.
Das modulare Kit-System
Geplant ist ein dauerhaft nutzbarer Startpunkt. Inhalte und Elemente können aus den Erfahrungen heraus für das nächste Semester angepasst und erweitert werden.
Die zentrale Programmwand „Was möchtest du lernen?“ und ausgewählte Themenzonen machen das Prinzip im Foyer greifbar.
Das Kit-System wird von Beginn an auch für externe Orte im Stadtraum konzipiert. Es soll sich bei Bedarf ab- und wieder aufbauen und an unterschiedliche Flächen anpassen lassen.
Impulse im Raum führen zu digitalen Kursinformationen. An eingerichteten Tablets in der Stadt sollen Menschen mit persönlicher Hilfe Angebote entdecken und digitale Anwendungen kennenlernen können.
Dozierende übersetzen ihre Kursinhalte in räumliche und interaktive Impulse. Programm, Anmeldung und Beratung bringen ihre Perspektiven früh ein.
Mitte Januar 2027 soll der erste Prototyp im Foyer starten. Sechs Bausteine beschreiben den Weg von der gemeinsamen Entwicklung zum lernenden Programm.
Was macht unser Programm aus? Teams aus Programm, Anmeldung und Beratung bringen ihre Erfahrungen ein. Daraus entsteht die Grundlage für Bildungsräume im Haus und in der Stadt.
Partizipative Formate machen Dozierende zu Mitgestaltenden. Erste Ideen für räumliche Impulse können bereits getestet werden.
Die Dramaturgie, Bildungswelten, Programmwand, Beschilderung und digitalen Anschlüsse ausarbeiten. Das modulare System gestalten und die Produktion vorbereiten.
Aufbau zum Semesterauftakt und zur Hauptanmeldephase. Der Prototyp bildet den lernenden Ausgangspunkt für den weiteren Betrieb.
Geschichten aus dem Projekt können den Wandel auf bestehenden digitalen Kanälen begleiten. Auch eine mediale Begleitung ist denkbar: Sie macht neue Bildungswege sichtbar und lädt zum Entdecken ein.
Besucherreaktionen beobachten, Resonanz auswerten und Erkenntnisse dokumentieren. Daraus kann ein übertragbares Modell für andere Volkshochschulen und eine Grundlage für Förderanträge entstehen.
Das Kit-System denkt die Stadt von Anfang an mit. Persönlich begleitete Tablets sollen neue Zugänge an mehreren Orten eröffnen. Mobile Programmelemente können zusätzlich Lust aufs Lernen machen – etwa an einem möglichen Pilotort in der Innenstadt.
Die Innovation Lounge ist als Reallabor im ersten Obergeschoss von Osiander geplant: mit sieben Themeninseln auf insgesamt 400 m². Eine davon: „Bildung & Weiterbildung“.
Als möglicher Einsatzort könnte die Lounge zeigen, wie das begehbare Programm auch außerhalb der vhsrt Begegnungen mit Bildung schafft.
Eine mögliche Idee: Eine kompakte Programmwand und ausgewählte Impulse aus den Bildungswelten laden zum Entdecken ein. Eine Beteiligung der vhsrt ist bislang eine Perspektive.
Die Buchhandlung könnte einen Zugang zu Menschen eröffnen, die das gedruckte Programm schätzen. Für das Kit-System wäre die Lounge eine Gelegenheit, Orientierung und Ansprache außerhalb des eigenen Hauses zu erproben.
Bildung gehört mitten ins Stadtleben. Ein möglicher Anschluss an den städtischen Auftritt „nur lieben“ könnte diese Verbundenheit sichtbar machen. Dabei bleibt die vhsrt mit ihrer eigenen Haltung und Gestaltung klar erkennbar.
Erfahrungslernen, Resonanz und Teilhabe prägen das Konzept. Die im Konzept vorgesehene Evaluation soll zeigen, wie Menschen diese neuen Zugänge nutzen und was ihnen beim Entdecken hilft.
Welche Impulse wecken Neugier? Wie finden Menschen passende Angebote – und wie hilft ihnen die persönliche Begleitung am Tablet? Ihre Erfahrungen sollen die Weiterentwicklung prägen.
Die Erkenntnisse sollen in die Pflege, Anpassung und Erweiterung des Prototyps für folgende Semester einfließen.
Eine Modelldokumentation kann Erfahrungen und Vorgehen zugänglich machen. So sollen auch andere Volkshochschulen Anregungen für neue Bildungszugänge erhalten.
Eine Haltung. Viele Facetten.
Das Projekt verbindet Zugang zu Bildung, Vielfalt und einen freudvollen Lernort mit dem Anspruch, Bildungsarbeit als gesellschaftlichen Mehrwert sichtbar zu machen.
Was brauchst du, um dein nächstes Lernangebot zu entdecken?
Ob du Kurse besuchst, unterrichtest oder die vhsrt gerade erst kennenlernst: Deine Perspektive zählt. Das begehbare Programm soll Menschen verbinden – mit Themen, mit neuen Möglichkeiten und miteinander.
Sprich uns bei deinem nächsten Besuch an und erzähle uns, was dir Orientierung gibt und welche Unterstützung du dir wünschst.
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