Historische Narrative als Waffe

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine

Der Kurs ist abgeschlossen

Status
Kurs abgeschlossen Kurs abgeschlossen
Voraus-
setzung
Keine
Kursnr.
233A350000
Beginn
Di., 24.01.2023,
20:00 - 22:00 Uhr
Dauer
1 Termin(e)
Gebühr
0,00 € ermäßigt 5,00 €
Lange bevor die russische Armee am 24. Februar 2022 die Ukraine überfiel, hatte der Kreml bei seiner hybriden Kriegsführung historische Narrative als Waffe eingesetzt, um der Ukraine nicht nur ihr Territorium, sondern auch ihre Geschichte zu nehmen. Durch diese russische Aggression ist die Ukraine nicht zerfallen, sondern hat vielmehr als Land immer mehr zu sich gefunden. Dabei erweist sich der Umgang mit der eigenen, durchaus umstrittenen Geschichte als zentral für den Prozess der nationalen Identitätsstiftung. Bei den Erinnerungskriegen im östlichen Europa kommt dem 27. Januar als doppelter Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz und an das Ende der Blockade Leningrads große Bedeutung zu.
Klaus Gestwa ist seit 2009 Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen. Bei seinen Forschungsprojekten arbeitet er seit Langem mit russischen und ukrainischen Kolleginnen und Kollegen zusammen, seit einiger Zeit unter anderem auch zu den Erinnerungskriegen im östlichen Europa.
In Kooperation mit dem Geschichtsverein Reutlingen

Kursort

Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Saal
Spendhausstraße 6
72764 Reutlingen

Kurstermine

Anzahl: 0

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.



Dozent(en)

Zur Zeit keine Kurse vorhanden.



Downloads

Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.