Hantavirus-Infektionen

In Kooperation mit der KVBW

Erst Anfang der 80er Jahre wurde erkannt, dass Hantavirus-Infektionen auch in Mitteleuropa auftreten. Nach Übertragung durch eine Rötelmaus kommt es dabei oft zu einer schweren, hochfieberhaften Erkrankung, welche mit einem akuten Nierenversaagen einhergeht. Hantavirus-Infektionen sind in ganz Deutschland verbreitet. Der Schwerpunkt liegt aber in Süddeutschland und da besonders auf der Schwäbischen Alb. 5-10% der Waldarbeiter im Landkreis Reutlingen zeigen im Blut Hinweise auf eine durchgemachte Hantavirus-Infektion.
Doch Hantaviren haben auch eine reisemedizinische Bedeutung. Während die Infektionen in Mitteleuropa in der Regel folgenlos ausheilen, kommt es bei Infektionen in der neuen Welt nicht selten zu tödlichen Verläufen.
Der Vortrag soll helfen, das Risiko einer Infektion abzuschätzen, Vorkehrungen zur Vorbeugung zu treffen und die Symptome der Erkrankung zu erkennen. Auch die reisemedizinische Relevanz von Hantaviren, von den weltweit verschiedene Virustypen mit verschiedenen Erkrankungsmustern vorkommen, wird erläutert.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, dem Referenten Fragen zu stellen.

Referent: Dr. med. Robert Dunst, Internist, Nephrologe, Diabetologe, Reutlingen
Moderation: Dr. med. Günther Fuhrer, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Reutlingen

Veranstalter ist die VHS Zweigstelle Sondelfingen, in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Anmeldung erforderlich Tel. 07121 336-0 oder 07121 24776, per E-Mail: anmeldung@vhsrt.de oder sondelfingen@vhsrt.de oder www.vhsrt.de, Anmeldung erwünscht
Kursfoto
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Termine & Ort

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Datum

20.10.2026

Uhrzeit

19:00 - 21:00 Uhr

Ort

Schleestraße 30, Sondelfingen, Mörike-Schule

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