Wenn der Schmerz zur Krankheit wird - was ist chronischer Schmerz?

In Kooperation mit der KVBW

Der akute Schmerz hat eine lebenswichtige Warnfunktion, um unseren Körper vor Gewebeschäden zu schützen. Er weist uns auf Wunden, Reizungen oder Entzündungen hin und lenkt unser Verhalten. Bei richtigem Verhalten verschwindet der akute Schmerz erfahrungsgemäß wieder.
Es gibt chronische Erkrankungen, die dauerhaft Schmerzen verursachen. Ein typisches Beispiel hierfür ist der rheumatische Entzündungsschmerz.
Es gibt aber auch besondere Bedingungen, unter denen ein Schmerz kommt und nicht mehr geht, ohne dass dafür eine offensichtliche körperliche Ursache vorliegt.
Unbehandelt können sich chronische Schmerzen zur eigenständigen Schmerzkrankheit entwickeln.
Durch den ständigen Schmerzreiz verändern sich die schmerzverarbeitenden Nervenstrukturen. Die Nerven werden überempfindlich und minimale Reize können dann starke Schmerzen verursachen. Die Fachleute sprechen dann von einer zentralen Sensitivierung durch Neuroplastizität, der Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses.
Die Entwicklung einer Schmerzkrankheit ist nicht schicksalhaft und kann durch rechtzeitige konsequente Behandlung oft verhindert werden.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, der Referentin Fragen zu stellen.

In Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.
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Termine & Ort

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Datum

10.11.2026

Uhrzeit

18:00 - 20:00 Uhr

Ort

Spendhausstraße 6, Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Saal

Datum

10.11.2026

Uhrzeit

18:00 - 20:00 Uhr

Ort

Spendhausstraße 6, Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Saal

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